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	<title>Druckverfahren</title>
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	<description>Drucktechniken &#38; ihre Prinzipien</description>
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		<title>Zerrdruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zerrdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Zerrdruck wird das Motiv von einer Druckplatte, dem Klischee, auf eine flexible Masse aus Silikonkautschuk übertragen. Diese kann dann nach Belieben verformt, gezogen und gequetscht werden, bevor schließlich gedruckt wird. So entsteht ein verzerrtes Abbild des ursprünglichen Motivs. Das Verfahren wurde 1967 von dem Maler und Grafiker Heinz-Jürgen Bredemeyer entwickelt, der damit, noch lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Zerrdruck wird das Motiv von einer Druckplatte, dem Klischee, auf eine flexible Masse aus Silikonkautschuk übertragen.</p>
<p>Diese kann dann nach Belieben verformt, gezogen und gequetscht werden, bevor  schließlich gedruckt wird. So entsteht ein verzerrtes Abbild des ursprünglichen Motivs.  Das Verfahren wurde 1967 von dem Maler und Grafiker Heinz-Jürgen Bredemeyer entwickelt, der damit, noch lange bevor die Möglichkeit der digitalen Bildbearbeitung gegeben war, eine Möglichkeit bot, verzerrte und verfälschte Abbilder eines Motivs zu erzeugen.</p>
<p>Heinz-Jürgen Bredemeyer nutzte das Druckverfahren vor allem, um verzerrte Autos, Gesichter von Prominenten und seine sogenannten “Gehirnbilder“ zu drucken.</p>
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		<title>Prägedruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prägedruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Prägedruck oder Reliefdruck wird das erhabene Motiv von der Druckplatte als Relief in das Papier geprägt. Ein Besonderheit des Prägedrucks ist dabei, dass gleichzeitig geprägt und mit Farbe gedruckt werden kann. Wird keine Farbe verwendet, spricht man von Blinddruck, Blindpressung, Blindprägung oder auch Gaufrage. Gedruckt wird auf der Schnell- und der sogenannten Prägepresse. Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim  Prägedruck oder Reliefdruck wird das erhabene Motiv von der Druckplatte als Relief in das Papier geprägt. Ein Besonderheit des Prägedrucks ist dabei, dass gleichzeitig geprägt und mit Farbe gedruckt werden kann. Wird keine Farbe verwendet, spricht man von Blinddruck, Blindpressung, Blindprägung oder auch Gaufrage. Gedruckt wird auf der Schnell- und der sogenannten Prägepresse.</p>
<p>Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr.  wurde diese Technik in Ägypten und Mesopotamien angewandt. Hierbei wurde ohne Farbe, also im Blinddruck mit Stempelsiegeln geprägt.</p>
<p>Heute ist der Prägedruck besonders zur Verzierung, beispielsweise auf Grußkarten und Buchdeckeln aber auch auf Wertpapieren gebräuchlich.</p>
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		<title>Pochoir</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pochoir]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Pochoir, oft auch Stencil genannt, ist eine Technik bei der die Farbe auf eine Schablone gesprüht oder gemalt wird um das gewünschte Motiv zu erzeugen. Somit lässt sie sich dem Siebdruck zuordnen. Die Technik in ihrer heutigen Form wurde in den 70er Jahren während der Punkbewegung in Frankreich populär und gilt als eine der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pochoir, oft auch Stencil genannt, ist eine Technik bei der die Farbe auf eine Schablone gesprüht oder gemalt wird um das gewünschte Motiv zu erzeugen. Somit lässt sie sich dem Siebdruck zuordnen. </p>
<p>Die Technik in ihrer heutigen Form wurde in den 70er Jahren während der Punkbewegung in Frankreich populär und gilt als eine der ältesten industriellen Farbdrucktechniken. Das grundsätzliche Prinzip der Schablonennutzung geht aber natürlich sehr viel weiter zurück.</p>
<p>Pochoir kommt heute besonders als Unterart des Graffiti, zur Verbreitung politischer Ansichten, zur Verzierung, aber auch zur schnellen Kennzeichnung von Gegenständen, beispielsweise beim Militär vor.</p>
<p>Die Schablonen können hierbei aus Pappe, aber auch aus Kunststoff oder Metall bestehen. Die Auswahl des Materials ist hierbei natürlich ausschlaggebend für die Haltbarkeit der Schablone und somit die mögliche Wiederholbarkeit der Motive.</p>
<p>Zum Auftragen der Farbe können neben einer Sprühdose auch verschiedene Pinsel benutzt werden, was mitunter eine bessere Möglichkeit sein kann, feine Nuancen und Farbverläufe zu erzielen.</p>
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		<title>Pigmentografie</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pigmentografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pigmentografie ist eine Schablonen-Drucktechnik, die in den 70er Jahren von dem Künstler Al Bernstein, zu Beginn noch unter der Bezeichnung Trace-Print, entwickelt wurde. Dabei wird das Motiv zeichnerisch auf eine Trägerschablone übertragen und im Positiv-Negativ-Verfahren ausgeschnitten oder gestochen. Dabei sind sehr exakte und feine Linien, Formen und Punkte möglich. Anschließend wird die Druckfarbe per [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pigmentografie ist eine Schablonen-Drucktechnik, die in den 70er Jahren von dem Künstler Al Bernstein, zu Beginn noch unter der Bezeichnung Trace-Print, entwickelt wurde.</p>
<p>Dabei wird das Motiv zeichnerisch auf eine Trägerschablone übertragen und im Positiv-Negativ-Verfahren ausgeschnitten oder gestochen. Dabei sind sehr exakte und feine Linien, Formen und Punkte möglich. </p>
<p>Anschließend wird die Druckfarbe per Hand durch die Schablone gebürstet. Anders als beispielsweise beim Siebdruck ist hier keinerlei Automatisierung der Produktion möglich, die Technik erfolgt rein von Hand. Bei Anzahl der verwendeten Farben und Größe des zu bedruckenden Objekts gibt es dabei praktisch keine Begrenzung.</p>
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		<title>Frottage</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frottage]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Frottage, vom französischen “frotter“ (abreiben), auch “brass rubbing“ genannt, werden mittels Durchreibens Oberflächenstrukturen auf Papier übertragen, indem sich die erhabenen Stellen des Objekts auf dem Papier abzeichnen. Dafür wird das Papier über das Objekt gelegt und ein weicher Stift darüber gerieben. Durch unterschiedlich starke Schattierung der Schraffur wird die Oberflächenstruktur sichtbar. Ein stärkerer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Frottage, vom französischen “frotter“ (abreiben), auch “brass rubbing“ genannt, werden mittels Durchreibens Oberflächenstrukturen auf Papier übertragen, indem sich die erhabenen Stellen des Objekts auf dem Papier abzeichnen.</p>
<p>Dafür wird das Papier über das Objekt gelegt und ein weicher Stift darüber gerieben. Durch unterschiedlich starke Schattierung der Schraffur wird die Oberflächenstruktur sichtbar. Ein stärkerer oder schwächerer Druck erzeugt dabei unterschiedliche Tonwerte.</p>
<p>Dieses Verfahren ermöglicht eine überaus detailgenaue Reproduktion und Abbildung von Oberflächenstrukturen auf Papier.</p>
<p>Die Frottage kann als das wohl älteste farbige Druckverfahren bezeichnet werden. Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. wurden mit dieser Technik die Schriften des Konfuzius vervielfältigt. Als Druckstock diente damals eine gravierte Steinplatte, in deren Vertiefungen mit Hilfe eines Lappens ein feuchtes Papier gedrückt wurde. Um das Motiv sichtbar zu machen, wurde das Papier mit Tusche bestrichen, wobei die Vertiefungen weiß blieben.</p>
<p>In seiner heutigen Form hat Max Ernst 1925 diese Technik in die Kunst eingebracht, und den Begriff Frottage weitgehend geprägt.</p>
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		<title>Stempeldruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stempeldruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Stempeldruck ist eines der ältesten Druckverfahren und eine Unterart des Hochdrucks. Die erhöht stehende Druckform wird dabei, anders als beim heutigen Hochdruck, auf den Bedruckstoff gedrückt und nicht umgekehrt. In der Regel wird die Stempelform dabei zuerst in die Farbe gedrückt, bei größeren Stempeln kann die Farbe auch mittels Handdruckwalze aufgetragen werden. Der Ursprung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stempeldruck ist eines der ältesten Druckverfahren und eine Unterart des Hochdrucks. Die erhöht stehende Druckform wird dabei, anders als beim heutigen Hochdruck, auf den Bedruckstoff gedrückt und nicht umgekehrt. In der Regel wird die Stempelform dabei zuerst in die Farbe gedrückt, bei größeren Stempeln kann die Farbe auch mittels Handdruckwalze aufgetragen werden.</p>
<p>Der Ursprung des Stempeldrucks liegt in im bronzezeitlichen Mesopotamien. Zu Beginn wurden die Druckformen vor allem in Ton und Wachs gedrückt, eines der bekanntesten Beispiele hierfür ist die Prüfeninger Weiheinschrift von 1119. Die ältesten Drucke waren Präge- bzw. Blinddrucke ohne Druckfarbe, was uns heute praktisch nur noch von Siegeln bekannt ist.</p>
<p>Der Stempeldruck ist kein industrielles Druckverfahren und somit nicht für die Massenproduktion geeignet, da er eine kleine Auflagefläche hat und in der Regel von Hand betätigt werden muss. Er findet beispielsweise bei der Nummerierung von Druckwerken mittels Paginierstempel seine Anwendung.</p>
<p>Ein Stempel kann aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein: Hartgummi, Metall, Pappe oder Linoleum.</p>
<p>Damit die Konturen und die Ränder des Motivs korrekt und klar gedruckt werden, muss darauf geachtet werden, die Farbe richtig dosiert aufzutragen.</p>
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		<title>Tampondruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tampondruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tampondruck entstand 1968 durch den Graveurmeister Wilfried Philipp und ist eine Weiterentwicklung des Decalcierverfahrens. Er zählt zu den indirekten Tiefdruckverfahren und ist vor allem bei der Bedruckung unebener und gewölbter Kunststoffflächen von großer Bedeutung. Das vertieft im Klischee liegende Druckbild wird mit einem Rakel mit Farbe ausgestrichen. Der Tampon aus Silikonkautschuk bewegt sich zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tampondruck entstand 1968 durch den Graveurmeister Wilfried Philipp und ist eine Weiterentwicklung des  Decalcierverfahrens. Er zählt zu den indirekten Tiefdruckverfahren und ist vor allem bei der Bedruckung unebener und gewölbter Kunststoffflächen von großer Bedeutung.</p>
<p>Das vertieft im Klischee liegende Druckbild wird mit einem Rakel mit Farbe ausgestrichen. Der Tampon aus Silikonkautschuk bewegt sich zur Druckform, nimmt das Druckbild auf und überträgt es auf den Bedruckstoff. Man spricht daher von einem indirekten Druckverfahren.</p>
<p>Durch die besondere Elastizität des Tampons kann er sich jeder Form anpassen und ermöglicht so, anders als beispielsweise beim Siebdruck, auch die Bedruckung von gewölbten Flächen. Daher findet er in vielen Bereichen der Werbemittelbranche, bei der Herstellung von Modelleisenbahnen, Spielzeug, Geschirr und im Automotive-Bereich seine Anwendung.</p>
<p>Man unterscheidet drei Verfahren des Tampondrucks. Im offenen Farbsystem befindet sich die Farbe in offenen Becken, wird auf das Klischee aufgebracht und überschüssige Farbe mit einem Rakel entfernt. Es wird heute nur noch bei großen Druckflächen eingesetzt. Im geschlossenen Farbsystem wird die Farbe aus einem verschlossenen Behälter, der gegen das Klischee gepresst wird, übertragen. Beim Rotationstampondruck, der besonders für die Bedruckung gewölbter Teile verwendet wird, haben sowohl Klischee als auch Tampon eine zylindrische Form, die einen fortlaufenden Druckvorgang garantiert. Die Farbe wird hier aus offenen Wannen aufgenommen. </p>
<p>Bei modernen Maschinen können heute über eine automatisierte Teileerkennung  unterschiedliche  Druckbilder abgegeben werden, ohne dafür das Klischee zu wechseln.</p>
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		<title>Durchdruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Das bekannteste Durchdruckverfahren ist der Siebdruck, bei dem die Druckfarbe mit einem Gummirakel durch ein feinmaschiges Sieb oder Kunstfasergewebe, das in einem Rahmen eingespannt ist, hindurch auf das zu bedruckende Material gedrückt wird. Das Sieb besteht dabei, je nach Verwendungszweck, unter anderem aus Polyester, Nylon, Stahl oder Rotamesh. Dies unterscheiden sich in Haltbarkeit, Flexibilität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das bekannteste Durchdruckverfahren ist der Siebdruck, bei dem die Druckfarbe mit einem Gummirakel durch ein feinmaschiges Sieb oder Kunstfasergewebe, das in einem Rahmen eingespannt ist, hindurch auf das zu bedruckende Material gedrückt wird. Das Sieb besteht dabei, je nach Verwendungszweck, unter anderem aus Polyester, Nylon, Stahl oder Rotamesh. Dies unterscheiden sich in Haltbarkeit, Flexibilität und Fadenstruktur.</p>
<p>Dort wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. Mittels dieses Verfahrens können nahezu alle Formen und Oberflächen bedruckt werden. Je nach Material werden dabei spezielle Druckfarben verwendet, die angepasst auf den zu bedruckenden Untergrund unterschiedliche Haftungseigenschaften, Trocknungszeiten und Haltbarkeiten aufweisen. </p>
<p>Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Die Druckgeschwindigkeit ist hier, im Vergleich zu anderen Druckverfahren recht gering. Der Siebdruck ist das einzige Druckverfahren, bei dem die Druckform durch  das Sieb keinen direkten Kontakt zum Bedruckstoff hat. Man spricht bei dem dadurch entstehenden Zwischenraum von 1 bis 2 mm, vom sogenannten Absprung.</p>
<p>Besondere Merkmale des Siebdrucks können neben unscharfen Kanten, die bei einem zu großen Abstand zwischen Sieb und Druckobjekt oder zu langsam trocknender Farbe entstehen, sichtbare Farbrückstände, sogenannten Wolken, sein. Diese können durch zu spätes Entfernen des Siebs nach dem Farbauftrag, einen zu geringen Abstand zwischen Sieb und Bedruckstoff oder zu schnell trocknende Farbe hervorgerufen werden.</p>
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		<title>Flachdruck</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flachdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Flachdruck zählen der Steindruck, der Offsetdruck, der Lichtdruck oder Lithografie, der heute nur noch zu künstlerischen Zwecken eingesetzt wird, und der Polyfoliendruck, wobei heute eigentlich nur noch dem Offsetdruck Bedeutung zukommt. Die kostengünstige Herstellung der Druckformen und die Vielfalt an möglichen Bedruckstoffen machen ihn sehr attraktiv. Druckende und nichtdruckende Partien liegen beim Flachdruck in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Flachdruck zählen der Steindruck, der Offsetdruck, der Lichtdruck oder Lithografie, der heute nur noch zu künstlerischen Zwecken eingesetzt wird, und der Polyfoliendruck, wobei heute eigentlich nur noch dem Offsetdruck Bedeutung zukommt. Die kostengünstige Herstellung der Druckformen und die Vielfalt an möglichen Bedruckstoffen machen ihn sehr attraktiv.</p>
<p>Druckende und nichtdruckende Partien liegen beim Flachdruck in einer Ebene. Das Prinzip basiert auf der Abstoßung von Fett und Wasser, die druckenden, fetthaltigen (lipophilen) Stellen nehmen die fetthaltige Druckfarbe auf und stoßen Wasser ab. Auf den anderen, hydrophilen Bereichen haftet die Farbe nicht. </p>
<p>Es wird nicht direkt von der zylindrischen Druckplatte auf Papier gedruckt, sondern die Farbe mittels eines mit einem Gummituch bespannten Zylinders indirekt auf das Druckobjekt, dass zwischen Gummizylinder und einem dritten, dem Gegendruckzylinder, verläuft, übertragen.</p>
<p>Beim Druck von farbigen Darstellungen wird das  CMYK-Farbmodell angewendet. Die Abkürzung  steht für Cyan, Yellow, Magenta und Key, wobei für jede der Farben eine Druckplatte benötigt wird. Durch die feine Rasterung kann mit diesen vier Farben ein Großteil des Farbraums abgedeckt werden. Das menschliche Auge ist nicht in der Lage, die kleinen, verschiedenfarbigen Punkte als solche wahrzunehmen, sodass der Eindruck einer Mischfarbe entsteht. </p>
<p>In der Praxis werden heute, je nach Verwendungszweck Bogen- und Rollenoffsetdruckmaschinen eingesetzt. </p>
<p>Plakate, Buchumschläge und hochveredelte Druckerzeugnisse können schon bei kleinen bis mittleren Auflagen im Bogenoffsetdruck wirtschaftlich produziert werden.</p>
<p>Rollenoffsetmaschinen kommen dagegen vor allem bei der Herstellung von Tageszeitungen, Massendrucksachen und Verpackungen mit hohen Auflagen zur Anwendung.</p>
<p>Da beim Offsetdruck nicht wie beim Hochdruck Erhöhungen in der Druckplatte vorhanden sind, fehlt die dort charakteristische Reliefstruktur. Auch eine Zackung des Randes, wie im Tiefdruck, ist nicht sichtbar. Lediglich bei falscher Anwendung, die zu einer Verschiebung der Rasterpunkte führt, ist eine grobe Rasterung zu erkennen.</p>
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		<title>Tiefdruck</title>
		<link>http://www.die-druckverfahren.de/tiefdruck</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiefdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tiefdruck entwickelte sich im 19. Jahrhundert aus dem Kupferstich. Beim Tiefdruck liegen die zu druckenden Flächen, die durch Gravur, Ätzung oder Laser erzeugt werden, die sogenannten Näpfchen, etwas vertieft. Die komplette, meist zylindrische Druckform wird in Farbe getaucht und überschüssige Farbe mit einem Rakel entfernt, so dass sie nur in den Vertiefungen zurückbleibt. Stege, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tiefdruck  entwickelte sich im 19. Jahrhundert aus dem Kupferstich.</p>
<p>Beim Tiefdruck liegen die zu druckenden Flächen, die durch Gravur, Ätzung oder Laser erzeugt werden, die sogenannten Näpfchen, etwas vertieft. Die komplette, meist zylindrische Druckform wird in Farbe getaucht und überschüssige Farbe mit einem Rakel entfernt, so dass sie nur in den Vertiefungen zurückbleibt. Stege, die den Zylinder überziehen, helfen dabei, den Rakel sauber über die Flächen zu führen. Die Farbe gelangt aufgrund des Anpressdrucks zwischen Druckform und Presseur direkt auf das Druckobjekt, damit zählt der Tiefdruck zu den direkten Druckverfahren. Pro Druckvorgang wird immer eine Farbe verwendet, danach wird das Druckobjekt im nächsten Druckwerk mit einer weiteren Farbe bedruckt. Die Helligkeit der Farbtöne ergibt sich aus mehr oder weniger tiefen Näpfchen, die somit eine unterschiedlich große Farbmenge aufnehmen können.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Druckverfahren, den Rotationstiefdruck und den Bogentiefdruck, bei denen jeweils von einer Rolle oder auf einzelne Bögen gedruckt wird. Im Rotationstiefdruck wird die Farbe von der zylindrischen Druckform auf das zu bedruckende Objekt, das mittels Stahlzylinder dagegen gepresst wird, übertragen. Der Rotationsdruck eignet sich aufgrund der recht kostspieligen und aufwendigen Herstellung der Druckplatten praktisch nur für sehr hohe Auflagen, beispielsweise von Zeitungen und Katalogen oder Tapeten. </p>
<p>Der Bogentiefdruck dagegen liefert eine besonders hohe Druckqualität und ist vor allem beim Druck von Leuchtstofffarben, Metallfarben und Lacken beispielsweise auf im  Offsetdruck entstandene Motive, von Bedeutung. Das Ergebnis ist optisch sehr ansprechend und aufwändig, beispielsweise für besonders hochwertige Verpackungen, Wertpapiere oder auch Geldscheine.</p>
<p>Ein Merkmal per Tiefdruckverfahren entstandener Buchstaben ist ein Zackenrand, der als Sägezahneffekt bezeichnet wird. Dieser entsteht aufgrund der Feuchte des Papiers und durch die Stege,die auch einzelne Linien durchkreuzen können. </p>
]]></content:encoded>
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